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MEINE GESCHICHTE
I came to this earth
to spread love
to connect you
to guide you towards your purpose
- Authentizität –
2018
Ich fühlte mich, als wäre der Boden unter meinen Füßen weggerissen. Jeden Morgen, sobald ich die Augen öffnete, überrollte mich die Realität, „wir sind nicht mehr zusammen“. Ich fiel in ein tiefes Loch aus Traurigkeit, weinte von früh bis spät und schlief schließlich vor Erschöpfung ein. Tag für Tag war ich wie gelähmt, unfähig, einen Ausweg zu finden.
Doch eines Tages geschah etwas Unerwartetes – ein Moment, der den ersten Meilenstein auf meiner spirituellen Reise markierte. Ich entschied mich, nicht länger in meiner Trauer zu verharren, sondern aufzustehen und zu kämpfen. Ich erinnere mich genau, wie ich auf meiner Couch saß und plötzlich wie aus dem Nichts eine Idee in mir aufkam; „Mache eine Yoga Lehrer Ausbildung.“
Damals wusste ich noch nichts über das Universum oder spirituelle Eingebungen, aber ich fühlte, dass dieser Gedanke einen besonderen Ursprung haben musste: „Steh auf und trainiere deinen Körper so hart, dass du abends einfach nur noch tot ins Bett fällst, ohne die Kraft zu haben, zu weinen.“
Das war der Moment, in dem mir bewusst wurde, dass ich lernen musste meine Gedanken zu kontrollieren. Ich verstand zum ersten Mal, dass ich meine Gedanken nicht einfach passiv ertragen durfte, sondern aktiv entscheiden musste, wohin meine Aufmerksamkeit floss.
2019
Als ich schließlich nach Goa aufbrach, um meine Yoga Lehrer Ausbildung zu beginnen, stand ich jeden Morgen um 6 Uhr, noch vor Sonnenaufgang, auf der Matte. Es war eine Zeit intensiver Transformation, physisch und mental. Der ganze Tag, von früh bis spät, war dem Training gewidmet, und abends fiel ich erschöpft ins Bett – aber ohne Tränen. Diese Zeit zeigte mir nicht nur die Kraft von Yoga, sondern vor allem die Kraft, die in mir selbst steckt.
2020
Nach vielen Reisen in den vorangegangen Jahren, in denen ich immer jemanden an meiner Seite hatte, wagte ich nun einen weiteren mutigen Schritt: meine erste Reise alleine – nach Thailand, auf die magische Insel Koh Phangan. Es fühlte sich an, als würde ich ins Unbekannte springen. Oft scheint es einfacher und sicherer, in Gesellschaft zu reisen. Doch wirkliches Wachstum passiert nur, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.
Ohne jemanden an meiner Seite musste ich jede Herausforderung alleine meistern, Hürden überwinden, die ich früher einfach abgegeben hätte. Es gab Momente, in denen ich zweifelte, in denen ich mir jemanden wünschte, der meine Probleme für mich löst. Aber genau diese Momente haben mich zur Frau gemacht, die ich heute bin – stark, gelassen und voller Selbstvertrauen.
Es gibt kein größeres Gefühl, als zu wissen, dass du dich in jeder Situation auf dich selbst verlassen kannst. Denn in der Stille, in der Einsamkeit, wenn keiner da ist, der deine Probleme für dich regelt, findest du deine wahre Stärke. Und genau diese Stärke möchte ich jeder Frau nahebringen. Denn wir Frauen sind zu so viel mehr fähig, als uns bewusst ist.
Uns wird oft suggeriert, dass wir jemanden brauchen – jemanden, der uns unterstützt, der uns führt. Aber das ist eine Illusion. Wahre Freiheit und Kraft entstehen, wenn du erkennst, dass du niemanden „brauchst“. In dem Moment, in dem du das verstehst, wirst du beginnen, aus deiner vollen Energie heraus zu handeln. Du wirst nicht länger aus Mangel oder Bedürftigkeit heraus entscheiden, sondern aus Überfluss und Selbstbestimmtheit.
Und genau dann wirst du sehen, dass du nicht nur in der Lage bist, dein eigenes Leben zu meistern, sondern es auch nach deinen Wünschen zu gestalten. Du wirst plötzlich Menschen und Erlebnisse in dein Leben ziehen, die dich bereichern, die dich unterstützen und wachsen lassen.
Nach meiner ersten Reise allein, die so tief und magisch war, kam ich voller Energie und neuen Erkenntnissen aus Thailand zurück. Doch kaum war ich wieder zu Hause, brach eine sehr spezielle Zeit an: der Corona-Lockdown. Von einem Moment auf den anderen schien sich die Welt verändert zu haben. Alles, was zuvor selbstverständlich war – Freiheit, Bewegung, Begegnung – war plötzlich eingeschränkt.
Es gab Zeiten, in denen wir nicht einmal mehr draußen spazieren gehen durften. Diese Phase fühlte sich an wie ein Ausnahmezustand, der das gesamte Leben auf den Kopf stellte.
In dieser Zeit entdeckte ich eine meiner Kernessenzen: das Hosting. (Gastgeben)
Ich liebe es, Menschen an meinen Tisch zu bringen und sie mit einem selbstgekochten Essen zu verwöhnen – das ist meine Sprache der Liebe. Es erfüllt mich, zu sehen, wie sie in dieser Atmosphäre aufblühen, sich geborgen fühlen und einfach genießen, umsorgt zu werden.
2021/2022
Nach dem Lockdown öffneten sich die Türen, und ich fand mich inmitten eines großen Netzwerks in der Kölner Subkultur wieder.
Ich lernte viele neue Menschen kennen, feierte unzählige Partys und tauchte ein in die Welt der elektronischen Musik. Es war eine Zeit voller Vergnügen, und ich genoss es, im Moment zu leben. Doch dann wurde mir klar, dass diese neuen Bekanntschaften weitestgehend oberflächlich waren. Im Rausch der Musik fühlte man sich für einen kurzen Moment verbunden, hielt unzählige „deep talks“, nur um am nächsten Tag festzustellen, dass diese Verbindungen genauso schnell wieder zerbrachen, wie sie entstanden waren.
Ich erkannte, dass ich in dieser Partyszene nie das gefunden hatte, wonach meine Kernessenz strebt: wahre, tiefsinnige Verbindungen. Stattdessen war ich umgeben von flüchtigen Begegnungen, die mir das Gefühl von Verbundenheit gaben, jedoch nie die Tiefe erreichten, die ich mir so sehr wünschte. Es war, als ob ich durch einen Nebel von Oberflächlichkeit wanderte, während mein Herz nach echtem Verständnis und echtem Miteinander verlangte.
2023
Rückblickend betrachtet irrte ich einige Jahre umher, ungewiss darüber, was ich wirklich im Leben wollte und ohne zu erkennen, dass es ein viel erfüllteres Leben für mich gab, als ich es gerade lebte. Doch das Universum hatte weitaus Größeres für mich im Sinn.
So kam es, dass ich einem Menschen begegnete, der mein Leben Stück für Stück in einen absoluten Alptraum verwandelte. Alles, was ich bisher an Schmerz durchlebt hatte, schien im Vergleich zu dem, was folgte, wie ein harmloser Scherz. Mein Leben wurde Schritt für Schritt zur Hölle. Ich erinnere mich noch genau, wie Menschen mich immer wieder fragten, wieso ich das alles überhaupt mitmachte. Ich konnte zu dem Zeitpunkt weder ihnen noch mir selbst eine Antwort darauf geben. Ich fühlte mich gefangen, ohne einen Ausweg. Fast zwei Jahre lang verlief mein Leben in extremer Negativität, die mich unfassbar viel Energie kostete, sodass ich keine Kapazität mehr für irgendetwas anderes hatte.
Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, der alles veränderte. Auf einer Party, mitten in der Öffentlichkeit geschah etwas, dass alles in mir dazu brachte innerlich zu schreien: „Es reicht!“. Ich wollte keine Verbindung mehr zur Kölner Szene und all ihren Oberflächlichkeiten. Vor allem aber wollte ich endlich diesen Menschen loswerden, der immer wieder meine Grenzen überschritten hatte, ohne Rücksicht.
Als Reaktion darauf zog ich mich bewusst zurück. Ich hielt mich fern von jeder Ablenkung, um endlich klar sehen zu können. Ich schloss mich Zuhause ein. Keine Restaurants, keine Parties, keine Clubs. Ich verbrachte meine Wochenenden nun stattdessen mit Gedanken, Gefühlen und Emotionen. Zum ersten Mal beschäftigte ich mich intensiv mit den Fragen: Wer bin ich wirklich? Was möchte ich eigentlich vom Leben? Schritt für Schritt begann ich, Antworten zu finden – und fand dadurch mich selbst.
2024
Es war eine der intensivsten Zeiten meines Lebens. Ich spürte Schmerz, den ich lange verdrängt hatte. Jahrelang hatte ich mich abgelenkt, immer versucht, dem Unbequemen auszuweichen. Das alles geschah unbewusst. Ich bin überzeugt davon, dass jeder Mensch in seinem Leben Traumata erfahren hat, auch wenn uns diese in unterschiedlichen Ausprägungen widerfahren sind. Wir sind so programmiert, dass wir Gefühle und Emotionen bewerten und die "negativen" von uns abspalten, anstatt sie zu fühlen.
Aber ich stellte mich ihnen nun direkt gegenüber – und es machte mich stärker. In einer Welt, in der so viele Menschen weiter vor ihren Gefühlen flüchten, entschied ich mich, stehenzubleiben.
Ich fand heraus, was es bedeutet Schattenarbeit zu betreiben. Wir sind immer zuerst im Außen, andere Menschen oder äußere Umstände sind Schuld an unseren Situationen. Aber wenn man es schafft seine eigenen, inneren, dunklen Anteile ernsthaft zu beleuchten, ändert sich die Sichtweise. Dadurch kommt man in seine eigene Kraft und realisiert, dass man selbst die Fäden in der Hand hält. Ich war so ehrlich wie noch nie zu mir selbst und fand heraus, dass ich selbst es war, die sich zwei Jahre lang in der Hölle gehalten hatte. Ich änderte meine Verhaltensweisen von „temporary pleasures“ auf langfristige Ziele, die mir wirklich guttun.
Es kristallisierten sich meine „bad habits“ heraus und ich fand Wege, diese Muster zu durchbrechen und zu ersetzen.
Dies sind Punkte, die ich dir durch mein Coaching Programm näherbringe, um dein eigenes Leben zu transformieren und die ebenfalls Bausteine des Retreats auf Koh Phangan darstellen.
Durch diese intensive Zeit geschah etwas Unerwartetes: Ich verliebte mich.
Ich verliebte mich in mich selbst. In meine eigene Stärke, in den Mut, diesen Weg zu gehen, auch wenn er so unbequem war. Ich sah mich zum ersten Mal wirklich – sah meine Seele so klar und rein, mit einer Tiefe, die ich vorher nie erahnt hatte. All die Interessen, die ich eigentlich habe, all die Liebe, die ich für meine Mitmenschen in mir trage, wurden sichtbar. Diese Reise zu mir selbst ließ mich erkennen, wie viel Schönheit in meiner Essenz steckt. Und ich begann, mich genau dafür zu schätzen und mich selbst wirklich kennenzulernen.
Heute verstehe ich, dass das Universum mir auf die brutalste Weise einen Denkzettel verpasst hatte. Es war unangenehm und schmerzhaft, aber es musste so sein. Denn sonst wäre ich nie aufgewacht. Ich hätte mein Leben weiterhin als Nebendarsteller in meinem eigenen Film geführt. Ich musste gewaltsam wachgeschüttelt werden, um zu begreifen: ICH bin die Schöpferin meines Lebens.
Dieses Bewusstsein hat mein Leben grundlegend transformiert. Ich habe verstanden, dass ich nicht länger darauf warten muss, was das Leben mir gibt – ich kann aktiv gestalten, was ich in meinem Umfeld erschaffen möchte. „I AM creator“. Als Tattoo, unter der Haut, als Erinnerung für die Ewigkeit.
Schritt für Schritt stellte ich mir gedanklich mein Leben vor und erstellte einen konkreten Fünfjahresplan: Welche Ziele möchte ich erreichen? Wo und wie möchte ich leben? Welche Menschen möchte ich um mich haben? Vor allem aber, in welcher Frequenz, mit welcher Ausstrahlung und in welcher Anziehung wollte ich selbst existieren?
Ich vertiefte mich in Bücher und verwandelte all das Gelesene in ein eigenes Verständnis der Weisheiten des Universums. So begann ich mir meine eigene, kleine Welt zu bauen, während ich äußerlich allein war. Ich, die früher jede freie Minute in Gesellschaft verbracht hatte, fand Halt in mir selbst. Stück für Stück verwandelte ich mich in einen Menschen mit innerer Stärke und Stabilität. Ich fand zurück zu den Wesenszügen, die mich schon als Kind geprägt hatten – ruhig, belesen und voller Neugier auf das Leben.
Jeden Morgen beginne ich nun den Tag mit einer Routine, die ich für mich erschaffen habe und die mir eine klare Richtung und Kraft schenkt. Yoga und Meditation sind feste Bestandteile davon, sie geben meinem Leben Struktur und Fokus. Diese Routine spielt heute eine besondere Rolle für die Retreats auf Koh Phangan.
Mit voller Überzeugung kann ich sagen, dass ich den Weg, den ich eingeschlagen habe, zum Grundpfeiler meines Lebens gemacht habe. Aus all meinen Erlebnissen und Einsichten entstand die Vision meines spirituellen Businesses.
Es ist eine Einladung an Frauen, sich auf ihre ganz persönliche Reise zu machen, die eigene Essenz zu finden und die Kraft zu entfalten, die vielleicht schon lange in ihnen schlummert. Jeder Schritt auf meinem Weg, das Erwachen der Selbstbestimmung, das Aufgeben alter Strukturen und die Kraft sich neu zu erschaffen mündet heute in die Women Circles, die Yoga-Stunden, die Retreats und das Coaching. Ich wollte Räume erschaffen, in denen sich Frauen begegnen, die sich nach echten Verbindungen sehnen und in einer Atmosphäre aus Vertrauen, Wertschätzung und Wachstum aufblühen möchten.
Denn so wie ich meine innere Stärke gefunden habe, möchte ich andere Frauen dazu ermutigen, ihren eigenen Weg zu entdecken und zu gehen. Das ist der Sinn meines spirituellen Businesses: meine Geschichte und meine Erfahrungen nicht für mich zu behalten, sondern sie als strahlendes Licht weiterzugeben und andere Frauen zu empowern.